KARTOFFEL BELLE DE FONTENAY NT - ANTIGASPI
Solanum tuberosum
Conseils de culture
Description
Die Kartoffel Belle de Fontenay ist eine sehr frühe Sorte mit einem Wachstumszyklus von etwa 70 Tagen, was eine besonders schnelle Ernte ermöglicht. Sie bildet große Knollen mit gelber Schale und festem, hellgelbem Fruchtfleisch, das für seine feine Textur und außergewöhnliche Kochfestigkeit bekannt ist. Sie eignet sich gut für Zubereitungen im Dampfgarer oder in Salaten, wo sie ihr volles feines Aroma entfaltet. Sie ist sehr beliebt wegen ihres zarten Geschmacks, ihres sehr festen Fleisches und ihres Status als alte Sorte, trotz geringem bis mittlerem Ertrag und geringer Widerstandsfähigkeit gegen Krautfäule.
Kann ersetzt werden durch Amandine, Bernadette oder Nawen
🗓️Wann Kartoffeln pflanzen?
Kartoffeln werden in der Regel im April oder Mai gepflanzt. Wenn Sie Ihre Kartoffeln vor diesem Zeitpunkt kaufen (was oft der Fall ist), müssen Sie sie vorher vorkeimen lassen.
🥔Warum und wie Kartoffeln vorkeimen?
Beim Kauf von Kartoffeln sind diese meist glatt und zeigen keine Keime. Deshalb müssen sie vor dem Pflanzen vorkeimen, um ihr Wachstum zu fördern.
Lagern Sie dazu die ungekeimten Knollen in Lattenrosten oder Kisten an einem trockenen, hellen und belüfteten Ort. Sie müssen 4 bis 5 Wochen bei 5 bis 7°C gelassen werden, damit sie keimen. Die Knollen sollten nicht im Dunkeln gelagert werden, im Gegenteil, es ist besser, sie an einem hellen Ort keimen zu lassen, um kurze und gedrungene Keime zu erhalten. Achten Sie auf zu große Temperaturschwankungen, die den Prozess behindern könnten.
Soll die Lagerung länger dauern, ist es ratsam, sie trocken bei niedriger Temperatur (2 bis 4°C frostfrei) zu lagern, um den Ruhezustand zu erhalten.
🌱Wie pflanzt man Kartoffeln?
Von April bis Mai werden Kartoffeln 15 cm tief gepflanzt, mit einem Abstand von 40 bis 50 cm in der Reihe. Die Reihen sollten 60 bis 70 cm auseinanderliegen. Es wird empfohlen, einen sonnigen Standort und einen fruchtbaren, tiefgründigen und gut lockeren Boden zu wählen, um die Knollenbildung zu erleichtern (Vorsicht bei zu steinigen Böden, die die Kartoffelbildung erschweren könnten). Sie können vor dem Pflanzen Ihrer Kartoffeln Mist oder organischen Dünger einarbeiten.
Das Anhäufeln ist unerlässlich, sobald die Stängel austreiben, um die Pflanzen zu stützen, die Knollenbildung zu fördern und deren Vergrünen zu verhindern. Beginnen Sie mit dem Anhäufeln der Pflanzen, sobald sie 25 cm hoch sind. Dazu ziehen Sie die Erde mit einer Hacke zur Pflanzenstamm hin, so dass der untere Teil der Stängel vergraben wird. Wiederholen Sie den Vorgang im ersten Monat der Pflanzenentwicklung. Hackeln Sie ab und zu zwischen den Pflanzen, um den Boden zu belüften und Unkraut zu entfernen.
🗓️Wann Kartoffeln ernten?
Im Durchschnitt sind Kartoffeln zwischen 60 Tagen (früher) und 140 Tagen (später) nach dem Pflanzen erntereif.
Diese Sorte wird nach 70 Tagen, also ab Juli, geerntet. Warten Sie, bis die Blätter verwelkt sind, und ernten Sie die Knollen mit einer Grabegabel.
🍽️Wie Kartoffeln nach der Ernte lagern?
Entfernen Sie nach der Ernte die Erde von den Kartoffeln und lassen Sie sie ein oder zwei Tage in der Sonne trocknen (oder drinnen, wenn es regnet). Anschließend lagern Sie sie an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort in Lattenrosten oder Kisten, auf Zeitungspapier, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Zusätzlich können Sie ein Keimhemmungsmittel verwenden, um sie 2 Monate länger haltbar zu machen.
Ist die Kartoffel ein Gemüse oder eine Stärkebeilage?
Beides! Aus botanischer Sicht wird die Kartoffel als Gemüse betrachtet, da es sich um eine Knolle handelt. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht wird sie aufgrund ihres hohen Stärkegehalts als Stärkebeilage angesehen. Bei einer Mahlzeit ersetzt sie eher die Stärkebeilagen als das Gemüse.
Sind Kartoffeln gut für den Darm?
Ja, Kartoffeln können gut für den Darm sein, insbesondere gekocht und dann abgekühlt, da sie resistente Stärke enthalten, die das Mikrobiom nährt. Sie sind im Allgemeinen leicht verdaulich und FODMAP*-arm, wenn sie gut gekocht sind. Zu vermeiden sind vor allem: Pommes frites, zu große Portionen und sehr fetthaltige Zubereitungen.
*Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole. Dies sind natürlich schwer verdauliche Zucker, die im Kontakt mit Bakterien im Dickdarm fermentieren.
Welche verschiedenen Kartoffelkategorien gibt es?
Man klassifiziert Kartoffeln hauptsächlich nach ihrer Textur beim Kochen:
- Festkochende Kartoffeln ideal für: Salate, Dampf, Raclette (Charlotte, Amandine, Ratte).
- Vorwiegend festkochende Kartoffeln ideal für: Gratin, grobes Püree, Bratkartoffeln (Monalisa, Agata).
- Mehlig kochende Kartoffeln reich an Stärke ideal für: feines Püree, Pommes frites, Suppen (Bintje, Aliénor, Cephora).
- Frühkartoffeln mit dünner Schale, sehr leicht verdaulich und schnell kochend, ideal gedämpft oder gebraten (Dolwen de Bretagne, Dolwen Primeur, Penni).
