Essbares Geißblatt

Robuster Strauch mit früher Blüte, geeignet für kühle Klimazonen und gut durchlässige Böden. Er produziert längliche blau-violette Beeren mit säuerlichem Geschmack, reich an Antioxidantien.

Saisonale Produkte, erhältlich von September bis April.

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Die essbare Heckenkirsche (Lonicera caerulea), auch Honigbeere oder Maibeere genannt, ist ein kleiner Fruchtstrauch, der ursprünglich aus den kalten Regionen Sibiriens und Japans stammt. Winterhart bis –40 °C, produziert sie ab dem Frühjahr schöne, längliche, blau-violette Beeren mit einem leicht säuerlichen Geschmack, der an Heidelbeeren und Himbeeren erinnert. Sehr produktiv und pflegeleicht, passt sie sowohl in den Garten als auch in Töpfe. Ihre vitaminreichen C- und antioxidantienhaltigen Früchte können frisch, in Marmeladen, Kompotten, Smoothies oder Gebäck genossen werden.

Wie pflanzt man essbare Heckenkirschen erfolgreich?

Wann pflanzt man eine essbare Heckenkirsche?

Die essbare Heckenkirsche wird im Herbst oder Frühjahr gepflanzt, die beste Zeit ist jedoch der Herbst, wenn der Boden noch warm ist und die Regenfälle die Bewurzelung vor dem Winter fördern. Es ist jedoch auch möglich, sie im Frühjahr nach den letzten Frösten zu pflanzen, vorausgesetzt, man gießt regelmäßig.

Wie pflanzt man eine essbare Heckenkirsche richtig?

Graben Sie ein breites und tiefes Loch von etwa 40 cm. Mischen Sie Gartenerde mit gut verrottetem Kompost und etwas Rhododendronerde, falls der Boden kalkhaltig ist. Pflanzen Sie den Wurzelballen, ohne den Wurzelhals zu bedecken, drücken Sie ihn leicht an und gießen Sie reichlich. Eine organische Mulchschicht (Holzspäne, Stroh, Rindenmulch) hält den Boden feucht.

Wo pflanzt man eine essbare Heckenkirsche?

Wählen Sie einen vollsonnigen oder leicht halbschattigen Standort. Sie bevorzugt frische, leichte, leicht saure und gut durchlässige Böden. Vermeiden Sie zu trockene oder verdichtete Böden. Die essbare Heckenkirsche verträgt sehr gut strenge Winter.

Kann man eine essbare Heckenkirsche im Topf oder auf dem Balkon anbauen?

Es ist durchaus möglich, die essbare Heckenkirsche im Topf anzubauen. Wählen Sie dazu einen großen Topf (mindestens 40 L) mit einer Mischung aus Blumenerde, Kompost und Rhododendronerde. Gießen Sie regelmäßig, um das Substrat feucht zu halten, und stellen Sie den Topf an einen hellen Ort.

Pflege und Ernte der essbaren Heckenkirsche

Wie pflegt man eine essbare Heckenkirsche das ganze Jahr über?

Es ist ein einfacher und anspruchsloser Strauch. Jäten Sie am Fuß, mulchen Sie und geben Sie jeden Frühling etwas Kompost hinzu. In den ersten 5 Jahren im Boden sollte die essbare Heckenkirsche nicht geschnitten werden. Danach reicht ein leichter Schnitt der abgestorbenen Äste.

Wann und wie schneidet man eine essbare Heckenkirsche?

Der Schnitt erfolgt etwa 5 Jahre nach dem Pflanzen des Strauches und nach der Ernte oder am Ende des Winters. Entfernen Sie abgestorbenes Holz, schwache Triebe und lüften Sie die Mitte der Pflanze. Schneiden Sie ein Drittel der ältesten Äste zurück, um junge Triebe zu fördern, und vermeiden Sie es, die Spitzen der Äste zu schneiden, da dort die meisten Früchte wachsen.

Muss regelmäßig gegossen werden?

Ja, besonders im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit. Der Boden sollte während der Blüte und Fruchtbildung leicht feucht bleiben.

Wann erntet man die Maibeeren?

Die Ernte erfolgt früh in der Saison: je nach Klima bereits im Mai-Juni. Die Beeren sind reif, wenn sie dunkelblau, weich und leicht ablösbar sind. Die Fruchtbildung beginnt in der Regel nach 2 bis 3 Jahren. Die Erträge sind in den ersten Jahren gering, da sich der Strauch auf sein Wachstum und Volumen konzentriert.

Einen leckeren Gartenteil mit der essbaren Heckenkirsche gestalten

Ist die essbare Heckenkirsche einfach anzubauen?

Ja, sie gehört zu den robustesten und am einfachsten anzubauenden Kleinfrüchten! Sie ist krankheitsresistent, kältebeständig und pflegeleicht. Sie eignet sich hervorragend für Berggärten oder Gärten mit kühlem Klima.

Wie integriert man essbare Heckenkirschen in den Garten?

Pflanzen Sie sie in einen kleinen Obstgarten, eine Naschhecke oder ein Strauchbeet mit anderen Kleinfrüchten (Johannisbeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren). Sie verleihen eine originelle Note und blühen sehr früh im Frühjahr.

Welche Begleitpflanzen eignen sich?

Heidelbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren oder Himbeeren passen gut dazu, ebenso wie Rhododendron-Pflanzen (Azaleen, Heidekraut, Rhododendren).

Den Genuss der Maibeeren verlängern

Wie verlängert man die Ernte?

Pflanzen Sie mehrere Sorten (wie 'Aurora', 'Indigo Gem', 'Berry Blue' oder 'Borealis'), um die Bestäubung zu verbessern und die Ernte zu staffeln. Die essbare Heckenkirsche ist selbstfruchtbar, aber die Produktion steigt in Anwesenheit mehrerer Pflanzen stark an.

Wie bewahrt man Maibeeren auf?

Die Früchte halten sich einige Tage im Kühlschrank. Sie eignen sich gut zum Einfrieren und lassen sich leicht zu Marmeladen, Kompotten, Säften, Coulis oder Smoothies mit viel Geschmack und gesunden Eigenschaften verarbeiten.