RUDE OTS AB
Avena strigosa
Conseils de culture
Description
Der Rauhafer ist ein einjähriges Gras mit schnellem Wachstum, ideal zur Bodenverbesserung. Frostempfindlich, verträgt er keinen Frost, was ihn zu einer perfekten temporären Gründüngungspflanze im Zwischenfruchtanbau macht. Anspruchslos an die Bodenbeschaffenheit, passt er sich leicht an und verträgt sogar trockene Bedingungen.
Als Gründünger verwendet, strukturiert er den Boden, begrenzt Unkräuter und reduziert das Vorkommen von Nematoden, gefürchteten Bodenschädlingen, insbesondere im Gemüseanbau.
Agronomische Vorteile
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Verbesserung der Bodenstruktur: Dank seines faserigen Wurzelsystems lockert der Rauhafer Böden auf und erleichtert die Wasserinfiltration.
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Reduzierung von Nematoden: Seine Wurzeln sanieren den Boden auf natürliche Weise, indem sie die Population dieser Parasiten reduzieren.
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Schnelles Wachstum: Er bedeckt den Boden schnell, wodurch Erosion begrenzt und Unkräuter unterdrückt werden.
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Gute Bodenbedeckung: Ideal zum Schutz von Parzellen zwischen zwei Hauptkulturen.
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Weniger nährstoffbedürftig: Er wächst auch auf armen oder leicht trockenen Böden, was ihn zu einem Verbündeten für schwierige Böden macht.
Empfohlene Verwendung
Der Rauhafer wird besonders vor Kartoffel- oder Wurzelfruchtkulturen (Karotten, Pastinaken, Rüben...) empfohlen. Er verbessert den Boden und erleichtert so die Wurzelentwicklung der nachfolgenden Kulturen.
Aussaat
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Aussaatzeit: von April bis Oktober, je nach Region und Anbauzielen.
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Aussaatmethode: Breitwürfig oder in Reihenabständen, auf gegriffenem und leicht feuchtem Boden.
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Aussaatdichte: etwa 150 g pro 40 m², d.h. 3,75 g/m².
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Tiefe: Samen mit etwa 1 bis 2 cm Erde bedecken und leicht andrücken.
Zerstörung und Verwertung
Da der Rauhafer frostempfindlich ist, zersetzt er sich im Winter natürlich und bildet einen organischen Mulch auf dem Boden. Man kann ihn auch vor der Samenreife mähen, dann durch leichtes Umgraben einarbeiten oder als Mulch an der Oberfläche liegen lassen.
