ROTE JOHANNISBEERE WILDER AB - PFLANZE
Ribes rubrum
Conseils de culture
Description
- Rote Johannisbeere (Ribes rubrum): saure und durchscheinende rote oder weiße Früchte.
- Stachelbeere (Ribes uva-crispa): größere Früchte, oft grün oder rot, mit leicht behaarter Schale.
Robust und widerstandsfähig, passen sich Johannisbeersträucher leicht an und bieten ab Frühsommer eine reiche Ernte.
Wie gelingt die Pflanzung von Johannisbeeren?
Wann pflanzt man Johannisbeeren?
Johannisbeeren werden im Herbst oder Frühjahr gepflanzt, die beste Zeit ist jedoch der Herbst, wenn der Boden noch warm ist und die Regenfälle die Wurzelbildung vor dem Winter fördern. Es ist jedoch auch möglich, sie im Frühjahr nach den letzten Frösten zu pflanzen, vorausgesetzt, man gießt regelmäßig.
Wie pflanzt man einen Johannisbeerstrauch richtig?
Graben Sie ein Loch von 40 bis 50 cm Breite und reichern Sie die Erde mit reifem Kompost an. Setzen Sie die Pflanze leicht schräg ein und vergraben Sie sie 2 bis 3 cm tiefer als im Topf: Dies fördert die Bildung neuer Triebe. Gießen Sie reichlich und mulchen Sie, um die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
Wo pflanzt man Johannisbeeren?
Johannisbeeren bevorzugen einen sonnigen, aber nicht brennenden Standort oder Halbschatten in heißen Regionen. Sie gedeihen in einem reichen, frischen und leichten Boden, der leicht sauer bis neutral ist. Vermeiden Sie zu trockene oder kalkhaltige Böden.
Kann man Johannisbeeren im Topf anbauen?
Es ist möglich, Johannisbeeren im Topf anzubauen, insbesondere kompakte Sorten. Wählen Sie einen Topf von mindestens 40 L, mit einem Substrat aus Blumenerde, Gartenerde und Kompost. Gießen Sie regelmäßig und erneuern Sie die Mulchschicht jedes Frühjahr.
Johannisbeeren pflegen und ernten
Wie pflegt man Johannisbeeren das ganze Jahr über?
Sie benötigen wenig Pflege: eine Mulchschicht zur Feuchtigkeitserhaltung, regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine jährliche Kompostgabe am Fuß. Entfernen Sie die ältesten Triebe, um junge Triebe zu fördern.
Wann und wie schneidet man Johannisbeeren?
• Bei der roten Johannisbeere: Im Winter schneiden, indem man die über 3 Jahre alten Triebe entfernt und etwa zehn gut verteilte Äste belässt.
• Bei der Stachelbeere: Ebenfalls im Winter schneiden, aber eine luftige Form beibehalten, um Krankheiten vorzubeugen. Entfernen Sie sich kreuzende oder den Boden berührende Triebe.
Soll man oft gießen?
Ja, gießen Sie besonders während der Fruchtbildung. Die Johannisbeere mag frische, aber nicht durchnässte Böden. Eine gute Mulchschicht (Blätter, getrockneter Grasschnitt, Stroh) hilft, die Feuchtigkeit zu erhalten.
Wann erntet man Johannisbeeren?
Die Früchte reifen je nach Sorte von Ende Juni bis August. Ernten Sie sie in ganzen Trauben, wenn sie gut gefärbt und zart sind. Zu früh geerntet bleiben sie sauer; zu spät zerdrücken sie leicht.
Einen genussvollen Gartenbereich mit Johannisbeeren gestalten
Sind Johannisbeeren einfach anzubauen?
Ja, Johannisbeeren sind sehr robuste und kälteresistente Sträucher, die für fast alle Regionen geeignet sind. Sie produzieren regelmäßig über 8 bis 10 Jahre.
Wie integriert man Johannisbeeren in den Garten?
Pflanzen Sie sie als Obsthecke, am Rand des Gemüsegartens oder in ein Beerenobstbeet mit Himbeeren und Schwarzen Johannisbeeren. Ihr zartgrünes Laub und ihre leuchtenden Trauben verleihen einen dekorativen Touch.
Welche Begleitpflanzen passen dazu?
Johannisbeeren vertragen sich gut mit Erdbeeren, Knoblauch und Zwiebeln (natürliche Blattlausabwehrmittel) sowie mit bienenfreundlichen Blumen wie Borretsch, Phacelia oder Lavendel, die Bestäuber anziehen.
Die Freude an Johannisbeeren verlängern
Wie verlängert man die Ernte?
Pflanzen Sie mehrere Sorten mit gestaffelter Reife: 'Jonkheer van Tets' (früh), 'Rovada' (mittelsaison), 'Gloire des Sablons' oder 'Versaillaise blanche' (spät). So genießen Sie den ganzen Sommer über frische Johannisbeeren.
Wie bewahrt man Johannisbeeren auf?
Frische Johannisbeeren halten sich 4 bis 5 Tage im Kühlschrank. Sie lassen sich nach dem Entstielen sehr gut einfrieren und eignen sich perfekt für Gelees, Konfitüren, Sirupe, Kompotte, Kuchen oder Clafoutis.
