GÄRTNERN OHNE GARTEN
Description
Das Leben in der Stadt bedeutet nicht, auf die Natur zu verzichten. Zwischen Beton und Grün lässt sich die Harmonie sowohl in uns selbst als auch um uns herum pflegen.
Man kann in der Stadt einen grünen Balkon haben. Man kann es schaffen, Licht und Leben in den Straßen einzufangen, die uns so grau erscheinen, in den Zwischenräumen der Bürgersteige und in den Parks, die unsere Städte schmücken. Und man kann Samen in seiner Küche keimen lassen und Möglichkeiten in seinem schüchternen Herzen.
In diesem Tagebuch...
Wir sprechen über praktische Dinge, über die Namen der Pflanzen, die in der Stadt wachsen, über den Mondkalender, der uns vielleicht beim Einschlafen hilft, über Linden- oder Brennnesseltee, den man sich selbst zubereiten kann. Wir sprechen über unsere Gefühle, die Traurigkeit, keinen Garten zu haben, die Enttäuschung über unsere Misserfolge auf dem Balkon, die Freude, eine neue Pflanze in einem öffentlichen Garten zu entdecken. Wir lassen uns von der Philosophie und Poesie inspirieren, indem wir uns vornehmen, die Stadt grün zu sehen, und lesen einige verstreute Zitate, wie Spinat- und Kornblumensamen in einem großen Gemüsegarten.
