WEISSE KARTOFFEL AB
Solanum tuberosum
Conseils de culture
Description
Die Kartoffel Blanche ist eine späte Sorte mit einem Kulturzyklus von etwa 110 Tagen, die sich für Ernten am Ende der Saison eignet. Sie produziert mittelgroße Knollen mit weißer Schale und zartem, weißem Fruchtfleisch, das nach dem Kochen eine mehlige Textur aufweist. Sie ist ideal für Pürees, Suppen und Eintöpfe, denen sie eine weiche und cremige Konsistenz verleiht. Köche schätzen besonders ihr mehliges Fruchtfleisch, ihre sehr gute Püreequalität und ihre großen Kaliber, mit einem hohen Ertrag trotz geringer Widerstandsfähigkeit gegen Krautfäule.
Kann durch Écrin oder Frangine ersetzt werden
🗓️Wann Kartoffeln pflanzen?
Die Pflanzung von Kartoffeln erfolgt in der Regel im April oder Mai. Wenn Sie Ihre Kartoffeln vor dieser Zeit kaufen (was oft der Fall ist), müssen Sie sie vorher keimen lassen.
🥔Warum und wie Kartoffeln keimen lassen?
Beim Kauf von Kartoffeln sind diese meist glatt und weisen keine Keime auf. Deshalb muss man sie vor dem Pflanzen keimen lassen, um ihr Wachstum zu fördern.
Lagern Sie dazu die ungekeimten Knollen in Lattenrosten oder Kisten an einem trockenen, hellen und belüfteten Ort. Sie müssen 4 bis 5 Wochen bei 5 bis 7°C gelagert werden, damit sie keimen. Die Knollen sollten nicht im Dunkeln gelagert werden, im Gegenteil, es ist besser, sie in einem hellen Raum keimen zu lassen, um kurze und gedrungene Keime zu erhalten. Achten Sie auf zu große Temperaturschwankungen, die den Prozess verlangsamen könnten.
Wenn die Lagerung länger dauern soll, empfiehlt es sich, sie trocken bei niedriger Temperatur (2 bis 4°C frostfrei) zu lagern, um den Ruhezustand aufrechtzuerhalten.
🌱Wie Kartoffeln pflanzen?
Von April bis Mai werden die Kartoffeln 15 cm tief gepflanzt, mit einem Abstand von 40 bis 50 cm in der Pflanzreihe. Die Reihen sollten 60 bis 70 cm Abstand haben. Es wird empfohlen, einen sonnigen Standort und einen fruchtbaren, tiefen und lockeren Boden zu wählen, um die Knollenbildung zu erleichtern (Vorsicht bei zu steinigen Böden, die die Kartoffelbildung erschweren könnten). Sie können vor dem Pflanzen Ihrer Kartoffeln Mist oder organischen Dünger einarbeiten.
Das Anhäufeln ist unerlässlich, sobald die Stängel austreiben, um die Pflanzen zu stützen, die Entwicklung der Knollen zu fördern und ihr Ergrünen zu verhindern. Beginnen Sie mit dem Anhäufeln der Pflanzen, sobald sie 25 cm hoch sind. Dazu ziehen Sie mit einer Hacke Erde an den Stängel der Pflanze, um den unteren Teil der Stängel zu bedecken. Wiederholen Sie den Vorgang im ersten Monat der Pflanzenentwicklung. Hacken Sie von Zeit zu Zeit zwischen den Pflanzen, um den Boden zu lockern und Unkraut zu entfernen.
🗓️Wann Kartoffeln ernten?
Im Durchschnitt sind Kartoffeln zwischen 60 Tagen (frühere Sorten) und 140 Tagen (spätere Sorten) nach dem Pflanzen erntereif.
Diese Sorte wird nach 110 Tagen geerntet, also etwa im Juli-August. Warten Sie, bis die Blätter verwelkt sind, und ernten Sie die Knollen mit einer Grabegabel.
🍽️Wie Kartoffeln nach der Ernte lagern?
Entfernen Sie nach der Ernte die Erde von den Kartoffeln und lassen Sie sie ein oder zwei Tage in der Sonne trocknen (oder drinnen, wenn es regnet). Lagern Sie sie dann an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort in Lattenrosten oder Kisten, auf Zeitungspapier, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Zusätzlich können Sie ein Keimhemmungsmittel verwenden, um sie 2 Monate länger haltbar zu machen.
Ist die Kartoffel ein Gemüse oder eine Stärkebeilage?
Beides! Aus botanischer Sicht wird die Kartoffel als Gemüse betrachtet, da es sich um eine Knolle handelt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird sie aufgrund ihres hohen Stärkegehalts als Stärkebeilage eingestuft. Bei einer Mahlzeit ersetzt sie eher Stärkebeilagen als Gemüse.
Sind Kartoffeln gut für den Darm?
Ja, Kartoffeln können gut für den Darm sein, insbesondere gekocht und dann abgekühlt, da sie resistente Stärke enthalten, die das Mikrobiom nährt. Sie sind im Allgemeinen leicht verdaulich und FODMAP*-arm, wenn sie gut gekocht sind. Besonders zu vermeiden sind: Pommes Frites, zu große Portionen und sehr fettreiche Zubereitungen.
*Fermentierbare Oligosaccharide Disaccharide Monosaccharide und Polyole. Dies sind natürlich schlecht verdauliche Zucker, die bei Kontakt mit Darmbakterien fermentieren.
Welche verschiedenen Kartoffelsorten gibt es?
Kartoffeln werden hauptsächlich nach ihrer Konsistenz beim Kochen eingeteilt:
- Festkochende Kartoffeln ideal für: Salate, Dampfgaren, Raclette (Charlotte, Amandine, Ratte).
- Zartkochende und leicht mehlige Kartoffeln ideal für: Gratin, grobes Püree, Bratkartoffeln (Monalisa, Agata).
- Mehlige Kartoffeln, reich an Stärke, ideal für: feine Pürees, Pommes Frites, Suppen (Bintje, Aliénor, Cephora).
- Frühkartoffeln mit dünner Schale, sehr bekömmlich und schnell kochend, ideal zum Dämpfen oder Braten (Dolwen de Bretagne, Dolwen Primeur, Penni).
