KARTOFFEL EL MUNDO NT
Solanum tuberosum
Conseils de culture
Description
Die Kartoffel El Mundo ist eine Sorte, die für ihre außergewöhnliche Produktivität bekannt ist und geduldigen Gärtnern eine reichliche Ernte beschert. Mit einem späten Wachstumszyklus von 130 Tagen entwickelt diese kleine Knolle mit gelber Schale und gelbem Fleisch bemerkenswerte kulinarische Eigenschaften, insbesondere dank ihres zarten Fleisches. Sie weist eine überdurchschnittlich hohe Widerstandsfähigkeit gegen Kraut- und Knollenfäule auf, was ihren hohen Ertrag sichert. Ihr hervorragendes Kochverhalten macht sie zu einer idealen Sorte für die Zubereitung von goldbraunen Pommes frites oder Pürees mit perfekter Textur, die ein schmackhaftes Ergebnis für all Ihre Familienmahlzeiten garantieren.
Kann durch Agria, Bintje oder Cephora ersetzt werden.
🗓️Wann sollten Kartoffeln gepflanzt werden?
Kartoffeln werden in der Regel im April oder Mai gepflanzt. Wenn Sie Ihre Kartoffeln vor diesem Zeitpunkt kaufen (was oft der Fall ist), müssen Sie sie vorher keimen lassen.
🥔Warum und wie lässt man Kartoffeln keimen?
Beim Kauf von Kartoffeln sind sie meist glatt und zeigen keine Keime. Deshalb muss man sie vor dem Pflanzen keimen lassen, um ihr Wachstum zu fördern.
Lagern Sie dazu die ungekeimten Knollen in Kisten oder Körben trocken und hell an einem belüfteten Ort. Sie sollten 4 bis 5 Wochen bei 5 bis 7°C liegen, damit sie keimen. Die Knollen sollten nicht im Dunkeln aufbewahrt werden, im Gegenteil, es ist besser, sie in einem beleuchteten Raum keimen zu lassen, um kurze und gedrungene Keime zu erhalten. Achten Sie auf zu große Temperaturschwankungen, die den Prozess verlangsamen könnten.
Wenn die Lagerung länger dauern soll, empfiehlt es sich, sie trocken bei niedrigen Temperaturen (2 bis 4°C frostfrei) zu lagern, um den Ruhezustand zu erhalten.
🌱Wie pflanzt man Kartoffeln?
Von April bis Mai werden die Kartoffeln 15 cm tief gepflanzt, im Abstand von 40 bis 50 cm in der Pflanzreihe. Die Reihen sollten 60 bis 70 cm Abstand haben. Es wird empfohlen, einen sonnigen Standort und einen fruchtbaren, tiefen und gut lockeren Boden zu wählen, um die Knollenbildung zu erleichtern (Vorsicht bei zu steinigen Böden, die die Kartoffelbildung erschweren könnten). Sie können vor dem Pflanzen Ihrer Kartoffeln Mist oder organischen Dünger einarbeiten.
Das Anhäufeln ist unerlässlich, sobald die Stängel austreiben, um die Pflanzen zu stützen, die Knollenentwicklung zu fördern und ein Vergrünen zu verhindern. Beginnen Sie mit dem Anhäufeln der Pflanzen, sobald sie 25 cm hoch sind. Dazu ziehen Sie die Erde mit einer Hacke zum Stängel der Pflanze, so dass der untere Teil der Stängel vergraben wird. Wiederholen Sie den Vorgang im ersten Monat der Pflanzenentwicklung. Hacken Sie von Zeit zu Zeit zwischen den Pflanzen, um den Boden zu belüften und Unkraut zu entfernen.
🗓️Wann werden Kartoffeln geerntet?
Im Durchschnitt sind Kartoffeln zwischen 60 Tagen (frühere Sorten) und 140 Tagen (spätere Sorten) nach dem Pflanzen erntereif.
Diese Sorte wird nach 130 Tagen, also ab August, geerntet. Warten Sie, bis die Blätter verwelkt sind, und ernten Sie die Knollen mit einer Grabegabel.
🍽️Wie lagert man Kartoffeln nach der Ernte?
Entfernen Sie nach der Ernte die Erde von den Kartoffeln und lassen Sie sie ein oder zwei Tage in der Sonne (oder drinnen, wenn es regnet) trocknen. Anschließend lagern Sie sie an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort in Kisten oder Körben, auf Zeitungspapier, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Zusätzlich können Sie ein Keimhemmungsmittel verwenden, um sie zwei Monate länger zu lagern.
Ist die Kartoffel ein Gemüse oder eine Stärkebeilage?
Beides! Aus botanischer Sicht wird die Kartoffel als Gemüse betrachtet, da es sich um eine Knolle handelt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird sie aufgrund ihres hohen Stärkegehalts als Stärkebeilage eingestuft. Bei einer Mahlzeit ersetzt sie eher Stärkebeilagen als Gemüse.
Sind Kartoffeln gut für den Darm?
Ja, Kartoffeln können gut für den Darm sein, insbesondere gekocht und dann abgekühlt, da sie resistente Stärke enthalten, die das Mikrobiom nährt. Sie sind im Allgemeinen leicht verdaulich und FODMAP*-arm, wenn sie gut gekocht sind. Vor allem zu vermeiden sind: Pommes Frites, zu große Portionen und sehr fetthaltige Zubereitungen.
*Fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole. Dies sind Zucker, die auf natürliche Weise schlecht verdaut werden und im Kontakt mit Bakterien im Dickdarm fermentieren.
Welche verschiedenen Kartoffelsorten gibt es?
Kartoffeln werden hauptsächlich nach ihrer Textur beim Kochen klassifiziert:
- Festkochende Kartoffeln, ideal für: Salate, Dampfgaren, Raclette (Charlotte, Amandine, Ratte).
- Zartkochende und leicht mehlige Kartoffeln, ideal für: Gratin, grobes Püree, Bratkartoffeln (Monalisa, Agata).
- Mehlige Kartoffeln, reich an Stärke, ideal für: feines Püree, Pommes Frites, Suppen (Bintje, Aliénor, Cephora).
- Frühkartoffeln mit dünner Schale, sehr gut verdaulich und schnellkochend, ideal zum Dämpfen oder Braten (Dolwen de Bretagne, Dolwen Primeur, Penni).
