KARTOFFEL OSIRIS AB - ANTIABFALL
Solanum tuberosum
Conseils de culture
Description
Die Kartoffelsorte Osiris ist eine frühe Sorte mit einem Wachstumszyklus von etwa 80 Tagen, was eine schnelle Ernte ermöglicht. Sie produziert kleine Knollen mit gelber Schale und festem, gelbem Fruchtfleisch, die für ihre Gleichmäßigkeit und ihre gute Kochfestigkeit geschätzt werden. Sie eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Pommes Frites oder Püree, wo sie ihre kulinarischen Qualitäten voll entfaltet. Trotz einer durchschnittlichen Krautfäule-Resistenz ist diese Sorte bekannt für ihr festes Fleisch, ihre gute Lagerfähigkeit, die Gleichmäßigkeit ihrer Knollen und ihren hohen Ertrag.
Kann durch Aliénor und Monalisa ersetzt werden.
🗓️Wann Kartoffeln pflanzen?
Kartoffeln werden in der Regel im April oder Mai gepflanzt. Wenn Sie Ihre Kartoffeln vor diesem Zeitpunkt kaufen (was oft der Fall ist), müssen Sie sie vorher vorkeimen lassen.
🥔Warum und wie Kartoffeln vorkeimen?
Beim Kauf von Kartoffeln sind diese meist glatt und zeigen keine Keime. Deshalb muss man sie vor dem Pflanzen vorkeimen lassen, um ihr Wachstum zu fördern.
Lagern Sie dazu die ungekeimten Knollen in Lattenkisten oder Körben trocken und hell an einem belüfteten Ort. Sie sollten 4 bis 5 Wochen bei 5 bis 7°C gelagert werden, damit sie keimen. Die Knollen sollten nicht im Dunkeln gelagert werden, im Gegenteil, es ist besser, sie in einem beleuchteten Raum keimen zu lassen, um kurze und gedrungene Keime zu erhalten. Achten Sie auf zu große Temperaturschwankungen, die den Prozess verlangsamen könnten.
Soll die Lagerung länger dauern, empfiehlt es sich, die Knollen trocken und bei niedriger Temperatur (2 bis 4°C frostfrei) zu lagern, um den Ruhezustand aufrechtzuerhalten.
🌱Wie Kartoffeln pflanzen?
Von April bis Mai werden die Kartoffeln 15 cm tief gepflanzt, im Abstand von 40 bis 50 cm in der Pflanzreihe. Die Reihen sollten 60 bis 70 cm auseinanderliegen. Es wird empfohlen, einen sonnigen Standort und einen fruchtbaren, tiefgründigen und gut lockeren Boden zu wählen, um die Knollenbildung zu erleichtern (Vorsicht bei zu steinigen Böden, die die Kartoffelbildung erschweren könnten). Sie können vor dem Pflanzen Ihrer Kartoffeln Stallmist oder organischen Dünger einarbeiten.
Das Anhäufeln ist unerlässlich, sobald die Stängel austreiben, um die Pflanzen zu stützen, die Entwicklung der Knollen zu fördern und deren Vergrünung zu verhindern. Beginnen Sie mit dem Anhäufeln, sobald die Pflanzen 25 cm hoch sind. Bringen Sie dazu mit einer Hacke Erde zum Stängel der Pflanze, so dass der untere Teil der Stängel vergraben wird. Wiederholen Sie den Vorgang im ersten Monat der Pflanzenentwicklung. Hacken Sie von Zeit zu Zeit zwischen den Pflanzen, um den Boden zu belüften und Unkraut zu entfernen.
🗓️Wann Kartoffeln ernten?
Im Durchschnitt sind Kartoffeln zwischen 60 Tagen (frühe Sorten) und 140 Tagen (späte Sorten) nach dem Pflanzen erntereif.
Diese Sorte ist nach 80 Tagen erntereif, also ab Juli-August. Warten Sie, bis die Blätter verwelkt sind, und ernten Sie die Knollen mit einer Grabegabel.
🍽️Wie Kartoffeln nach der Ernte lagern?
Entfernen Sie nach der Ernte die Erde von den Kartoffeln und lassen Sie sie ein oder zwei Tage in der Sonne (oder drinnen, wenn es regnet) trocknen. Anschließend lagern Sie sie an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort in Lattenkisten oder Körben, auf Zeitungspapier, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Zusätzlich können Sie ein Keimhemmungsmittel verwenden, um sie 2 Monate länger haltbar zu machen.
Ist die Kartoffel ein Gemüse oder eine Stärkebeilage?
Beides! Aus botanischer Sicht wird die Kartoffel als Gemüse betrachtet, da es sich um eine Knolle handelt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird sie aufgrund ihres hohen Stärkegehalts als Stärkebeilage angesehen. Bei einer Mahlzeit ersetzt sie eher Stärkebeilagen als Gemüse.
Sind Kartoffeln gut für den Darm?
Ja, Kartoffeln können gut für den Darm sein, besonders gekocht und dann abgekühlt, da sie resistente Stärke enthalten, die das Mikrobiom nährt. Sie sind im Allgemeinen leicht verdaulich und FODMAP*-arm, wenn sie gut gekocht sind. Vor allem zu vermeiden: Pommes Frites, zu große Portionen und sehr fetthaltige Zubereitungen.
*Fermentierbare Oligosaccharide Disaccharide Monosaccharide und Polyole. Dies sind Zucker, die auf natürliche Weise schlecht verdaut werden und im Kontakt mit Darmbakterien im Dickdarm fermentieren.
Welche verschiedenen Kartoffelkategorien gibt es?
Kartoffeln werden hauptsächlich nach ihrer Textur beim Kochen klassifiziert:
- Festkochende Kartoffeln, ideal für: Salate, Dampfgaren, Raclette (Charlotte, Amandine, Ratte).
- Vorwiegend festkochende Kartoffeln, ideal für: Gratins, grobes Püree, Bratkartoffeln (Monalisa, Agata).
- Mehlig kochende Kartoffeln, reich an Stärke, ideal für: feine Pürees, Pommes Frites, Suppen (Bintje, Aliénor, Cephora).
- Frühkartoffeln mit dünner Schale, sehr bekömmlich und schnell gar, ideal gedämpft oder gebraten (Dolwen de Bretagne, Dolwen Primeur, Penni).
