ROTE TOMATEN AUS CORSICA AB
Solanum lycopersicum
Conseils de culture
Description
Die Tomate "Tomate Rouge de Corse" ist eine alte, mittelspäte bis späte Sorte. Sie trägt große, rote Früchte mit dichtem, schmackhaftem Fruchtfleisch, die etwa 200 bis 500 g wiegen. Auch bekannt unter dem Namen Pumata Nustrale.
Wann und wie sät man Tomaten?
Aussaat: Von Februar bis April in einem beheizten Frühbeet (20°C) oder in Töpfen im Innenbereich oder in einem beheizten Gewächshaus, in feiner Aussaaterde. Tomaten benötigen eine konstante Mindesttemperatur von 20°C zum Keimen.
Graben Sie Ihre Tomatensamen 1 cm tief ein und bedecken Sie sie mit Aussaaterde. Bewässern Sie die Erde mit einer Sprühflasche, damit sie feucht, aber nicht durchnässt bleibt. Stellen Sie Ihr Anzuchtgefäß in die Nähe eines Fensters, um zu verhindern, dass Ihre Sämlinge nach oben wachsen, um Licht zu suchen.
Pflanzen Sie die Setzlinge ins Freie, wenn keine Fröste mehr zu befürchten sind und die Pflanzen eine Höhe von 12 bis 15 cm erreicht haben, in einen reichen, lockeren und gesunden Boden. Abstand: 70 cm zwischen den Reihen und 50 cm in der Reihe an einem sonnigen Standort.
Stellen Sie die Stützpfähle auf, bevor Sie mit dem Pflanzen beginnen. Einmal pro Woche reichlich am Fuß gießen, um die Entwicklung von Krankheiten zu vermeiden.
Soll man die Geiztriebe von Tomatenpflanzen entfernen?
Die Meinungen über den berühmten Tomatenschnitt gehen auseinander, und jeder Gärtner hat Argumente, um seine Theorie zu untermauern. Auf die Frage "Was tun?" ist die Antwort ganz einfach: Was Sie wollen!
Der Rückschnitt von Tomaten durch Entfernen der Geiztriebe ist nicht zwingend, er dient dazu, die Fruchtgröße und die Frühreife zu erhöhen und die Ernte zu erleichtern.
Diese Methode hat jedoch zwei Nachteile: Sie erfordert Zeit und Urteilsvermögen. Tatsächlich ist der Kopf der Tomatenpflanze nicht immer leicht von einem Seitentrieb zu unterscheiden. Außerdem verursacht das Entfernen der Geiztriebe Wunden an Ihrer Pflanze. Es wird daher dringend empfohlen, die Wundheilung durch Bestäuben mit Meerkalk oder Bestreichen mit grüner Tonerde zu unterstützen.
Eine andere Sichtweise besteht darin, überhaupt nicht zu schneiden und der Pflanze ihre volle Entwicklung zu ermöglichen. Sie benötigt dann mehr Platz im Garten, nämlich 1 m zwischen jeder Pflanze. Die Früchte werden kleiner, aber zahlreicher sein.
Eine dritte Lösung ist die Führung an zwei Trieben. Nachdem die Pflanze 20 cm über dem Boden gekürzt wurde, werden nur die beiden sich seitlich bildenden Triebe belassen. Anschließend werden alle Geiztriebe entfernt.
Ernte
Sie können die Tomaten 4 bis 5 Monate nach der Aussaat ernten.
Die Feinde
Die Hauptprobleme, die beim Tomatenanbau auftreten können, sind die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans) und die Blütenendfäule (Nekrose apicale oder Cul noir).
Um die Kraut- und Braunfäule zu vermeiden, ist der beste Weg, Ihre Pflanzen zu schützen, wenn Sie in einer Region leben, in der es häufig regnet. Sie können auch eine Behandlung mit Bordeauxbrühe durchführen.
Die Blütenendfäule oder "Cul noir" ist keine Krankheit. Es handelt sich entweder um einen zu niedrigen Kalziumgehalt im Boden oder um eine Unregelmäßigkeit bei der Bewässerung. Wenn der Pflanze Wasser fehlt, produziert sie weniger Saft, und der am weitesten vom Stängel entfernte Teil stirbt mangels Nahrung ab. Gießen Sie daher regelmäßig, zum Beispiel einmal pro Woche reichlich.
