FRÜHLINGSVECK AB 150 g
Vicia sativa
Conseils de culture
Description
Die Frühlingswicke ist eine einjährige Hülsenfrucht, die hauptsächlich als Futterpflanze und Gründüngung angebaut wird. Sie hat die Fähigkeit, atmosphärischen Stickstoff in ihren Wurzeln zu binden, was zur Anreicherung des Bodens beiträgt. Diese Pflanze lockert auch den Boden, begrenzt die Verunkrautung und bekämpft die durch Regen verursachte Verschlämmung.
Anbau
Die Aussaat der Wicke erfolgt von März bis Juni oder von Juli bis September. Sie hat einen kletternden Wuchs mit biegsamen Stängeln und gefiederten Blättern, die aus mehreren Fiederblättchen bestehen. Die Blätter enden in einer Ranke, die es ihr ermöglicht, sich leicht an Stützen festzuhalten. Die Blüten der Wicke sind in einer unregelmäßigen Krone mit fünf Blütenblättern von violettlicher Farbe. Sie bildet längliche Hülsen, die Samen enthalten, die reich an Proteinen sind.
Anbau- und Pflegetipps
Die Wicke gedeiht in lehmigen Böden, auch leicht kalkhaltigen und eher trockenen. Sie wird breitwürfig auf einem aufgerissenen und gelockerten Boden gesät. Nach der Aussaat ist es ratsam, die Samen leicht mit Erde zu bedecken, indem man einen Rechen darüber zieht, den Boden mit der Rückseite des Rechens etwas anzudrücken und dann leicht zu bewässern. Die Wicke benötigt während ihres Wachstums keine besondere Pflege oder zusätzliche Bewässerung.
Die Zerstörung der Vegetation kann durch Hacken zwischen April und Juli oder zwischen August und November erfolgen. Sobald die Vegetation zerstört ist, kann sie je nach Aussaatzeitpunkt von Mai bis August oder von Oktober bis Februar eingearbeitet werden.
Nach dem Einarbeiten können die Rückstände als Mulch auf dem Feld belassen, zerkleinert und in die oberen Bodenschichten eingearbeitet oder gesammelt und dem Kompost hinzugefügt werden.
Ökologische Vorteile und Verwendung
Die Wicke wird aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile für den Boden besonders als Gründüngung verwendet. Ihre Wurzeln lockern und lüften den Boden, wodurch die Erde gelockert wird. Darüber hinaus schützt sie den Boden vor Auswaschung in sandigen Böden, vor der Verschlämmung durch Regen und vor der Erosion durch Oberflächenabfluss, insbesondere auf abschüssigem Gelände. Ihre dichte Vegetationsdecke hilft auch, die Verunkrautung zu begrenzen, indem sie das Wachstum unerwünschter Gräser hemmt. Zudem ist die Wicke oft bienenfreundlich und zieht so Bestäuber wie Bienen an.
