GOLD MARIE AB KARTOFFEL
Solanum tuberosum
Conseils de culture
Description
Die Kartoffel Gold Marie zeichnet sich durch ihr besonders schmackhaftes, tiefgelbes Fleisch aus, das nach dem Kochen fest bleibt. Diese kleine, gelbschalige Knolle bietet eine sehr gute Resistenz gegen Krautfäule und hat einen frühen Kulturzyklus von 90 Tagen. Sie wird wegen ihres ausgezeichneten Ertrags und ihrer langen Lagerfähigkeit sehr geschätzt und eignet sich für vielfältige kulinarische Anwendungen. Ob für Salate, zum Dämpfen oder für Bratkartoffeln, ihre Textur garantiert einen beispielhaften Halt für all Ihre Gerichte.
Kann ersetzt werden durch Anaïs, Gourmandine oder Twister
🗓️Wann pflanzt man Kartoffeln?
Kartoffeln werden normalerweise im April oder Mai gepflanzt. Wenn Sie Ihre Kartoffeln vor dieser Zeit kaufen (was oft der Fall ist), müssen Sie sie vorher vorkeimen lassen.
🥔Warum und wie keimt man Kartoffeln?
Beim Kauf von Kartoffeln sind diese meist glatt und weisen keine Keime auf. Deshalb muss man sie vor dem Pflanzen vorkeimen lassen, um ihr Wachstum zu fördern.
Lagern Sie dazu die ungekeimten Knollen in Lattenrosten oder Kisten an einem trockenen, hellen und belüfteten Ort. Sie müssen 4 bis 5 Wochen bei 5 bis 7°C gelagert werden, damit sie keimen. Die Knollen sollten nicht im Dunkeln gelagert werden, im Gegenteil, es ist besser, sie in einem beleuchteten Raum keimen zu lassen, um kurze und gedrungene Keime zu erhalten. Achten Sie auf zu starke Temperaturschwankungen, die den Prozess verlangsamen könnten.
Soll die Lagerung länger dauern, empfiehlt es sich, die Knollen trocken und bei niedriger Temperatur (2 bis 4°C frostfrei) zu lagern, um den Ruhezustand aufrechtzuerhalten.
🌱Wie pflanzt man Kartoffeln?
Von April bis Mai werden die Kartoffeln 15 cm tief gepflanzt, mit einem Abstand von 40 bis 50 cm in der Pflanzreihe. Die Reihen sollten einen Abstand von 60 bis 70 cm haben. Es wird empfohlen, einen sonnigen Standort und einen fruchtbaren, tiefen und gut lockeren Boden zu wählen, um die Knollenbildung zu erleichtern (achten Sie auf zu steinige Böden, die die Kartoffelbildung erschweren könnten). Sie können vor dem Pflanzen Ihrer Kartoffeln Mist oder organischen Dünger einarbeiten.
Das Anhäufeln ist unerlässlich, sobald die Stängel austreiben, um die Pflanzen zu stützen, die Entwicklung der Knollen zu fördern und deren Vergrünung zu verhindern. Beginnen Sie mit dem Anhäufeln der Pflanzen, sobald sie 25 cm hoch sind. Dazu bringen Sie mit einer Hacke Erde an den Stängel der Pflanze, um den unteren Teil der Stängel zu bedecken. Wiederholen Sie den Vorgang im ersten Monat der Pflanzenentwicklung. Hacken Sie von Zeit zu Zeit zwischen den Pflanzen, um den Boden zu belüften und Unkraut zu entfernen.
🗓️Wann werden Kartoffeln geerntet?
Im Durchschnitt sind Kartoffeln zwischen 60 Tagen (frühere Sorten) und 140 Tagen (spätere Sorten) nach dem Pflanzen erntereif.
Diese Sorte wird nach 90 Tagen geerntet, also etwa im Juli-August. Warten Sie, bis die Blätter verwelkt sind, und ernten Sie die Knollen mit einer Grabegabel.
🍽️Wie lagert man Kartoffeln nach der Ernte?
Nach der Ernte entfernen Sie die Erde von den Kartoffeln und lassen Sie sie ein oder zwei Tage in der Sonne trocknen (oder drinnen, wenn es regnet). Lagern Sie sie dann an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort in Lattenrosten oder Kisten, auf Zeitungspapier, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Zusätzlich können Sie ein Keimhemmungsmittel verwenden, um sie 2 Monate länger zu lagern.
Ist die Kartoffel ein Gemüse oder ein stärkehaltiges Lebensmittel?
Beides! Aus botanischer Sicht wird die Kartoffel als Gemüse betrachtet, da es sich um eine Knolle handelt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird sie aufgrund ihres hohen Stärkegehalts als stärkehaltiges Lebensmittel eingestuft. Bei einer Mahlzeit neigt sie eher dazu, stärkehaltige Lebensmittel als Gemüse zu ersetzen.
Sind Kartoffeln gut für den Darm?
Ja, Kartoffeln können gut für den Darm sein, besonders gekocht und dann abgekühlt, da sie resistente Stärke enthalten, die das Mikrobiom nährt. Sie sind in der Regel leicht verdaulich und FODMAP*-arm, wenn sie gut gekocht sind. Besonders zu vermeiden sind: Pommes Frites, zu große Portionen und sehr fettreiche Zubereitungen.
*Fermentierbare Oligosaccharide Disaccharide Monosaccharide und Polyole. Dies sind natürlich schlecht verdauliche Zucker, die im Kontakt mit Darmbakterien fermentieren.
Welche verschiedenen Kartoffelsorten gibt es?
Kartoffeln werden hauptsächlich nach ihrer Konsistenz beim Kochen eingeteilt:
- Festkochende Kartoffeln, ideal für: Salate, Dampfgarer, Raclette (Charlotte, Amandine, Ratte).
- Vorwiegend festkochende Kartoffeln, ideal für: Gratin, grobes Püree, Bratkartoffeln (Monalisa, Agata).
- Mehlig kochende Kartoffeln, reich an Stärke, ideal für: feine Pürees, Pommes Frites, Suppen (Bintje, Aliénor, Cephora).
- Frühkartoffeln mit dünner Schale, sehr bekömmlich und schnell kochend, ideal gedämpft oder gebraten (Dolwen de Bretagne, Dolwen Primeur, Penni).
