Obstbäume

Entdecken Sie unser Sortiment an biologischen, einjährigen Obstbaumveredelungen als wurzelnackte Pflanzen, die Sie nach Belieben ziehen können.

Wenn Sie die Pflanzen erhalten und das Wetter ungünstig ist, lagern Sie die Veredelungen vorübergehend in einem Einschlag (leichte Erde oder Sandhaufen) und gießen Sie sie regelmäßig.

Saisonale Produkte, erhältlich von November bis März.

53 Produkte

Obstbäume umfassen alle Bäume, die zur Produktion essbarer Früchte angebaut werden: Apfelbäume, Birnbäume, Pflaumenbäume, Pfirsichbäume, Kirschbäume, Aprikosenbäume, Feigenbäume… Ihr Anbau ermöglicht einen produktiven, nachhaltigen und köstlichen Garten, der sowohl für große Flächen als auch für kleine Familiengärten zugänglich ist.

Was nennt man Obstbäume?

Ein Obstbaum kann in verschiedenen Formen angeboten werden:

  • Scion (einjähriger Jungbaum): Perfekt zur Ausbildung einer Spindel oder eines Busches.
  • Halbstamm: Baum mit mittlerem Stamm, ideal für Familiengärten.
  • Hochstamm: Baum mit großem Wuchs, typisch für traditionelle Obstgärten.

Man unterscheidet auch verschiedene Arten von Obstbäumen nach ihren Früchten:

  • Kernobst: Apfelbäume, Birnbäume, Quittenbäume.
  • Steinobst: Pflaumenbäume, Pfirsichbäume, Kirschbäume, Aprikosenbäume.

Oder nach ihrer Art der Bestäubung und damit der Fruchtbildung:

  • Selbstfruchtbar: Die Obstbäume sind autonom und produzieren ohne andere Sorten oder externe Eingriffe.
  • Mit Bestäubern: Sie benötigen eine Bestäubung (Insekten, Wind...) einer kompatiblen Sorte, um Früchte zu tragen.

Veredelter oder wurzelechter Baum: Welcher Unterschied?

Die meisten verkauften Obstbäume sind veredelt, d.h. eine Sorte (das Edelreis) wird auf eine Unterlage gepfropft. Diese Technik garantiert:

  • eine schnellere Fruchtbildung,
  • eine kontrollierte Endgröße,
  • eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten oder Bodenbedingungen.

Im Gegensatz dazu ist der wurzelechte Baum, der aus Samen gezogen wird, oft robust, braucht aber länger, um Früchte zu tragen, und garantiert nicht die Sortenechtheit.

Die Unterlagen: eine wesentliche Wahl

Sie bestimmen die Wuchskraft, Widerstandsfähigkeit und Endgröße des Baumes. Je nach Art findet man für die gängigsten:

  • Apfelbaum: M2 (Zwerg), M9 (Zwerg), M26 (schwach), M106 (mittel), Sämling (kräftig).
  • Birnbaum: Quitte (schwach bis mäßig), Sämling (kräftig).
  • Pflaumenbaum: Myrobalane (kräftig), Saint-Julien A (vielseitig).
  • Kirschbaum: Vogelkirsche (kräftig), Colt (mittel).

Die richtige Wahl der Unterlage ermöglicht es, den Baum an die Größe des Gartens und die Bodenbeschaffenheit anzupassen.

Wie gelingt das Pflanzen von Obstbäumen?

Die Pflanzung ist ein entscheidender Schritt, um ein gutes Anwachsen und eine zukünftige Qualitätsproduktion zu gewährleisten.

Wann pflanzt man einen Obstbaum?

Die beste Zeit zum Pflanzen eines Obstbaums ist der Herbst. Der noch warme Boden und die saisonalen Regenfälle fördern eine schnelle Wurzelbildung. Man kann auch im Frühjahr pflanzen, vorausgesetzt, eine regelmäßige Bewässerung wird gewährleistet.

Wie pflanzt man einen Obstbaum richtig?

Eine sorgfältige Pflanzung sichert einen kräftigen und produktiven Baum. Hier sind die wesentlichen Schritte:

  1. Den Boden 40 bis 50 cm tief lockern und Kompost oder gut verrotteten Mist hinzufügen.
  2. Die Veredelungsstelle über dem Bodenniveau positionieren (dies ist unerlässlich, um Fäulnis zu vermeiden).
  3. Einen Pfahl anbringen, wenn der Obstbaum jung oder windexponiert ist.
  4. Die Wurzeln bei wurzelnackten Bäumen einschlämmen: Dies schützt und fördert das Anwachsen.
  5. Reichlich gießen und anschließend mulchen, um die Feuchtigkeit zu erhalten.

Wo pflanzt man einen Obstbaum?

Die meisten Obstbäume schätzen:

  • Einen vollsonnigen Standort
  • Einen vor kalten Winden geschützten Standort
  • Einen gut durchlässigen, tiefen und fruchtbaren Boden
  • Ausreichend Platz für ihre Entwicklung (von 3 m für Spalierformen bis über 8 m für Hochstämme)

Kann man einen Obstbaum im Topf kultivieren?

Ja, und das ist sogar eine ausgezeichnete Lösung für Terrassen oder kleine Gärten.

Die am besten geeigneten Sorten sind:

  • Zwergobstbäume
  • Säulenobstbäume
  • Spalierformen wie Palmetten

Tipps für die Topfkultur:

  • Behälter von mindestens 40 bis 60 L, gut drainiert,
  • Reiches und leichtes Substrat,
  • Regelmäßiges Gießen im Sommer,
  • Umtopfen alle 3 bis 5 Jahre.

Obstbäume pflegen und fruchten sehen

Eine einfache, aber regelmäßige Pflege ermöglicht es, Jahr für Jahr reichliche Ernten zu genießen.

Wann und wie schneidet man einen Obstbaum?

Es gibt drei wesentliche Schnittarten:

  • Erziehungsschnitt (Jungbaum): gibt dem Baum die Struktur.
  • Fruchtholzschnitt: fördert die Fruchtbildung.
  • Pflegeschnitt: entfernt Totholz, lüftet das Innere und beugt Krankheiten vor.

Die meisten Obstbäume profitieren von einem jährlichen Schnitt, im Winter für Kernobstbäume und nach der Ernte für Steinobstbäume.

Allgemeine Pflege im Laufe der Jahreszeiten

Um einen kräftigen Baum zu erhalten:

  • Den Wurzelbereich mulchen, um die Frische zu erhalten,
  • Im Frühjahr organischen Dünger oder Kompost ausbringen,
  • Schädlinge (Blattläuse, Apfelwickler...) überwachen und die Biodiversität fördern,
  • Eine regelmäßige Bewässerung beibehalten, besonders in den ersten Jahren.

Muss man oft gießen?

  • Junge Bäume: regelmäßige Bewässerung in den ersten 2 Jahren.
  • Etablierte Bäume: eine Bewässerung bei Trockenheit ist ausreichend.
  • Topfkultur: häufiges Gießen, da das Substrat schnell austrocknet.

Wann beginnt ein Obstbaum Früchte zu tragen?

Die Fruchtbildung hängt von der Baumart und der Unterlage ab. Im Durchschnitt:

  • Apfelbäume/Birnbäume: 2 bis 5 Jahre
  • Pflaumenbäume/Pfirsichbäume/Aprikosenbäume: 2 bis 4 Jahre
  • Kirschbäume: 3 bis 6 Jahre
  • Feigenbaum: manchmal schon nach 1 bis 3 Jahren

Wie legt man einen Obstgarten oder einen Obstgarten an?

Einen Obstgarten anzulegen, auch auf kleinem Raum, ist einfach, wenn man die richtigen Sorten und Standorte wählt.

Welche Obstbäume sind am einfachsten zu kultivieren?

Zu den robustesten und produktivsten Sorten gehören:

  • Krankheitsresistente Apfelbäume
  • Robuste Pflaumenbäume
  • Selbstfruchtbare Kirschbäume wie 'Stella'
  • Kräuselkrankheit-resistente Pfirsichbäume
  • Feigenbäume (ideal in mildem Klima oder im Topf)

Wie integriert man Obstbäume in den Garten?

Je nach verfügbarem Platz sind verschiedene Gestaltungen möglich:

  • Traditioneller Hochstamm-Obstgarten für einen ländlichen Garten
  • Obsthecke entlang eines Zauns
  • Spaliere oder Kordons an einer sonnigen Wand
  • Zwerg- oder Säulenbäume für kleine Gärten
  • Topfkultur auf Terrasse oder Balkon

Welche sind die besten Begleitpflanzen für Obstbäume?

Die Kombination von Obstbäumen mit Begleitpflanzen verbessert die Biodiversität und die Bodengesundheit:

  • Nützlingspflanzen: Borretsch, Lavendel, Ringelblumen, Phacelia,
  • Aromatische Pflanzen: Thymian, Salbei, Rosmarin,
  • Bodendecker: Beinwell, Weißklee, Schafgarbe.

Zu vermeiden: konkurrierende Pflanzen (Bambus), invasive Wurzeln oder bodenerschöpfende Arten.

Wie nutzt und verlängert man die Ernte Ihrer Früchte?

Um Früchte vom Frühling bis zum Herbst zu genießen, genügt es, mehrere Sorten zu kombinieren und einige einfache Maßnahmen zu ergreifen.

Wie verlängert man die Erntezeit?

  • Kombination von frühen, saisonalen und späten Sorten
  • Mischung mehrerer Arten zur Staffelung der Ernten
  • Richtig schneiden, um junge Fruchttriebe zu stimulieren
  • Mulchen im Sommer, um Trockenheit zu begrenzen

Wie konserviert man die Früchte aus dem Obstgarten?

Um Ihre Ernte das ganze Jahr über zu genießen:

  • Natürliche Lagerung: Äpfel und Birnen in einem kühlen Keller,
  • Einfrieren von Stein- oder Kernobst (in Spalten),
  • Trocknen im Ofen oder Dörrgerät,
  • Marmeladen, Gelees, Kompotte, Sirupe,
  • Hausgemachte Fruchtsäfte.